Unser Standpunkt

Die Robi-Spiel-Aktionen sind einmalig!

Die Robi-Spiel-Aktionen sind ein grosses Glück für Basel! Angefangen vor über 60 Jahren mit den beiden Abenteuerspielplätzen ‘Robi Horburg’ und ‘Robi Voltamatte’, sind die Robi-Spiel-Aktionen zu einem Verein mit Dutzenden von Angeboten in der ganzen Stadt und über 300 Mitarbeitenden geworden.

Neben der offenen Kinderarbeit auf den Spielplätzen und im öffentlichen Raum kennt man die Robi als Veranstalter der Kinderferienstädte, von Tagesferien, Mittagstischen usw. Kaum ein Kind oder Jugendlicher dieser Stadt, der/die nicht schon bei den Robi war!

Und leider ist all das ist in Gefahr. Begonnen hat die unschöne Geschichte der letzten Monate mit der Aufdeckung eines finanziellen Verlusts aus dem Jahre 2016. Obwohl die Rechnung längst abgenommen worden war, wurde die entsprechende Fehlbuchung Anfang 2018 plötzlich dem Geschäftsleiter Andreas Hanslin zur Last gelegt. Er wurde degradiert. Und dies fand den Weg in die Medien. Die unterschwellige Anschuldigung an Andreas Hanslin, er habe Geld veruntreut, ist von der GGG erst spät richtiggestellt worden.

Die Versuche der Robi-Spiel-Aktionen, den Konflikt mit der GGG intern und konstruktiv zu lösen, wurden abgelehnt. Es bestand lange keine Gesprächsbereitschaft. Es treffen zwei Kulturen aufeinander: Auf der einen Seite das verspielt-farbige, menschliche und bestimmt etwas chaotische Wesen der Robi-Spiel-Aktionen. Auf der anderen ein kühles, strategisches Management der GGG.

Als Freunde der Robi-Spiel-Aktionen wissen wir vieles nicht, was da hinter verschlossenen Türen auf beiden Seiten so läuft. Aber wir machen uns grösste Sorgen. Sorgen, dass dieses einmalige Gebilde der Robi-Spiel-Aktionen nun in Gefahr ist. Dass all diese verspielten, manchmal verrückten Aktionen für die Kinder dieser Stadt weniger werden oder gar verschwinden. Denn das würde die Attraktivität der Stadt für Familien wieder drastisch senken.